Seit Tausenden von Jahren werden nun schon keramische Pfeiffiguren geformt, gebrannt und mit Farbe oder Glasur geschmückt. In Süd- und Osteuropa sowie einigen außereuropäischen Ländern gehören auch heute noch die Herstellung und der Gebrauch von keramischen Klangobjekten zu nachbarschaftlichen Zusammenkünften und Festen.
Es gibt unterschiedliche Herstellungstechniken, Materialauswahl und Gestaltung. Alle Pfeiffiguren haben jedoch eines gemeinsam: den direkten Bezug zu den vier „alten Elementen“ – Wasser, Erde, Feuer und Luft.
Die Gefäßflöte als Wasserflöte mit dem bekannten Nachtigalgezwitscher stammt aus dem 7. bis 8. Jahrhundert.
Die Okarinas waren ursprünglich Flöten in Ei- und Rübenform (in Assyrien, Zentral- und Ostasien bis nach Afrika).